Was dieses Layout kostet, bevor es einen Auftrag gibt
Ein EMS-Betrieb entwickelt nicht, aber er sieht am fremden Layout, was es in seiner Halle auslöst: welches Bauteil die Rüstzeit treibt, welches Rastermaß einen Handbestückplatz erzwingt, welche Position nur eine einzige Bezugsquelle hat. Design Advisory macht aus diesem Wissen einen Befund je Designmerkmal, den Sie Ihrem Kunden zurückspiegeln, solange sich am Design noch etwas ändern lässt. In Minuten statt in Wochen.
Teamcenter, Windchill, 3DEXPERIENCE stehen beim Kunden, nicht bei Ihnen. Sie kennen den Designstand, die Stückliste und die Freigaben. Von Ihrer Fabrik wissen sie nichts.
Was löst dieses Layout in dieser Fabrik aus?
Kennt die Fabrik genau, beginnt aber erst bei der Auftragsfreigabe. Zu einem Design, das noch kein Auftrag ist, sagt es nichts.
Die teuerste Entscheidung fällt, bevor jemand sie rechnen kann
Sobald das Layout steht, ist der größte Teil der Herstellkosten festgelegt: Bauteilwahl, Rastermaß, Lagenaufbau, Anteil bedrahteter Bauteile, Prüfbarkeit. Genau in diesem Moment hat die Entwicklung keine Zahl in der Hand. Sie bekommt sie mit dem Angebot, und dann kostet jede Änderung eine Freigabeschleife. Heute beantwortet diese Frage ein erfahrener Arbeitsvorbereiter per Mail, wenn er Zeit hat. Das ist gutes Wissen, aber es kommt zu spät und es skaliert nicht.
Wie die Bewertung abläuft
Sagen, worauf es ankommt
Kosten, CO2, Materialkonformität und Versorgungssicherheit werden vorher gewichtet. Das ist keine Formsache: Das billigere Bauteil ist oft das mit der einzigen Bezugsquelle. Wer das Ziel vorher festlegt, muss es hinterher nicht ausdiskutieren.
Entwicklungsdaten einlesen
ODB++, IPC-2581, Gerber und die Stückliste, also genau das, was die Entwicklung ohnehin exportiert. Dazu die nativen Layouts aus KiCad und Altium. ODB++ und das native Layout tragen den Lagenaufbau mit, und er wird ausgelesen; ein reiner Gerber-Satz trägt ihn nicht, und dann werden Basismaterial, Dicke und Kupferstärke zu Annahmen. Eine angenommene Kupferstärke geht unmittelbar in den Leiterplattenpreis.
Befunde je Designmerkmal
Zurück kommt, was nur die Fertigungsseite weiß: Kosten, CO2e, Konformität und Lieferrisiko je Designmerkmal, jeweils mit der genauen Stelle im Layout. Keine Summe am Ende, mit der niemand etwas anfangen kann.
Ein Angebot, über das man reden kann
Zwei Preise: verbindlich für das eingereichte Design, bedingt für benannte Änderungen. Dazu die Stückzahl, ab der sich eine Änderung überhaupt rechnet.
Was Sie Ihrem Kunden zurückspiegeln
Kosten je Designmerkmal
Euro je Stück und je Los, hergeleitet aus der Geometrie und dem Maschinenmodell Ihres Werks, nicht aus einem hinterlegten Pauschalsatz. Sichtbar wird nicht nur die Summe, sondern welche Stelle im Layout sie treibt.
CO2-Fußabdruck, gerechnet statt geschätzt
Der Materialanteil kommt aus der Stückliste, der Fertigungsanteil aus Maschinenzeit mal Leistungsaufnahme mal Emissionsfaktor Ihres eigenen Stromvertrags. Dieselbe Rechnung, die Euro erzeugt, erzeugt auch Kilowattstunden.
Materialkonformität
RoHS, bleifrei, halogenfrei, Anschlussveredelung, MSL-Klasse und AEC-Q je Bauteil. Geprüft am Design, nicht erst am Wareneingang, wo eine Abweichung den Termin kostet.
Versorgungssicherheit
Qualifizierte Quellen, Lebenszyklusstatus, Lieferzeit und Herstellerkonzentration. Ein Bauteil mit einer einzigen Bezugsquelle ist ein Designrisiko und kein Einkaufsproblem.
Ein Angebot, das ein Gespräch beginnt
Ein Angebot mit einer Zahl wird verglichen und gedrückt. Ein Angebot mit Zahl, Grund und Alternative führt zu einem Gespräch, in dem Sie die Kostenstruktur des Kunden besser kennen als er selbst.
Keine Zahl mit Sternchen
Ist die Geometriemessung oder das Zeitmodell hinter einem Befund nicht belastbar, kommt gar kein Betrag heraus. Der Befund erscheint ohne Preis und bleibt aus Kundendokumenten heraus. Eine falsche Zahl an eine fremde Entwicklungsabteilung zerstört Vertrauen dauerhaft.
Ziele, vor der Analyse gewichtet: Kosten, CO2, Konformität, Versorgung
CAD-Formate gelesen: ODB++, IPC-2581, Gerber, KiCad, Altium
Preise im Angebot: verbindlich für das Design, bedingt für die Änderung
Zahlen ohne belastbare Grundlage im Kundendokument
Warum Sie damit früher am Tisch sitzen
Wer einer fremden Entwicklungsabteilung sagen kann, welche Stelle im Layout wie viel kostet, wie viel CO2 sie verursacht und wo das Lieferrisiko sitzt, verkauft keine Bestückstunde mehr, sondern eine Entscheidungsgrundlage. Das verschiebt den Zeitpunkt, an dem Sie ins Projekt kommen: nicht mehr in die Angebotsrunde, in der drei Fertiger über denselben Preis reden, sondern in die Entwicklungsphase, in der über das Design geredet wird. Öffentlich dokumentiert das derzeit kein Wettbewerber, Stand August 2026.
Häufige Fragen
- Was ist Design Advisory?
- Eine Bewertung des Fertigungsdatensatzes, bevor ein Auftrag existiert. Aus ODB++, IPC-2581, Gerber und Stückliste kommen Kosten, CO2-Fußabdruck, Materialkonformität und Lieferrisiko zurück, je Designmerkmal und mit der genauen Stelle im Layout. Sie schließt die Lücke zwischen PLM/PDM, das den Designstand kennt, aber kein Maschinenmodell hat, und MES, das erst bei der Auftragsfreigabe beginnt.
- Was sieht ein Fertiger im fremden Layout, was der Entwickler nicht sieht?
- Alles, was am Maschinenpark hängt und nicht am Schaltplan. Ein Rastermaß unterhalb dessen, was der Bestückautomat sicher setzt, verschiebt die Position auf einen Handbestückplatz und damit in eine andere Kostenklasse. Ein Bauteil im Sonderformat belegt eine breite Zuführung und verdrängt zwei andere. Ein Prüfpunkt ohne Zugang macht den In-Circuit-Test unmöglich, obwohl die Baugruppe einwandfrei funktioniert. Der Entwickler kann das nicht wissen: Es steht in keinem Datenblatt, sondern im Maschinenmodell des Betriebs, der die Baugruppe später baut.
- Woher kommt der CO2-Wert je Baugruppe?
- Er wird gerechnet, nicht geschätzt. Der Materialanteil kommt aus der Stückliste, der Fertigungsanteil aus Maschinenzeit mal Leistungsaufnahme mal Emissionsfaktor des Stromvertrags des Werks. Dieselbe Multiplikation, die Euro erzeugt, erzeugt kWh, deshalb ist der Wert schon zur Designzeit steuerbar und für den OEM eine echte Scope-3-Zahl je Baugruppe statt einer Schätzung je Kilogramm.
- Was ist ein verhandelbares Angebot?
- Ein Angebot mit zwei Preisen: dem verbindlichen für das eingereichte Design und einem bedingten, falls der Kunde benannte Änderungen akzeptiert, welche Änderung, an welcher Stelle, mit Herleitung und der Stückzahl, ab der sie sich rechnet.
- Was zeigt ein Befund, dessen Kostenfolge sich nicht sicher beziffern lässt?
- Er wird genannt, aber ohne Zahl. Ist die Geometriemessung oder das Zeitmodell hinter einem Befund unsicher, erscheint der Befund ohne Betrag und bleibt aus kundengerichteten Dokumenten heraus. Eine falsche Zahl an eine fremde Entwicklungsabteilung zerstört Vertrauen dauerhaft; Schweigen im Zweifel ist hier eine Eigenschaft, kein Mangel.
PCBoffer live erleben: Demo buchen
30 Minuten mit Gründer Dr. Josip Strutz, an Ihrer eigenen Stückliste: was PCBoffer daraus rechnet und wo es Ihnen Arbeit abnimmt.
- 30-minütige Live-Session via Google Meet
- Auf Ihre Bauteile und Ihre Stückliste zugeschnitten
- Keine Verpflichtung erforderlich
Google-Meet-Demo
Google Kalender
EMS-Suite entdecken