Die Kostenfrage stellen, solange die Platine noch offen ist
Das PCBoffer-Plugin sitzt im Leiterplatteneditor. Sie setzen die Stückzahl, drücken auf Kosten berechnen und bekommen die abgeleiteten Platinendaten und den Preis der fertig bestückten Baugruppe zurück, ohne die Fertigungsdaten zu exportieren, zu packen und zu verschicken. Ein Lauf dauert 30 bis 60 Sekunden, und Sie arbeiten in dieser Zeit am Layout weiter.
Zwischen fertigem Layout und erstem Preis liegt ein Medienbruch
Wer wissen will, was eine Platine kostet, verlässt heute das CAD-System: Fertigungsdaten exportieren, ODB++ oder Gerber packen, Bestückliste und Stückliste dazulegen, hochladen oder mailen. Jeder dieser Schritte kann schiefgehen, und der teuerste Fehler ist unsichtbar: Der Export gibt Bestückkoordinaten von Hause aus in Zoll aus. Wird diese Datei als Millimeter gelesen, sitzt jedes Bauteil um den Faktor 25,4 daneben, und kalkuliert wird eine Platine, die es nicht gibt. Das Plugin nimmt diese Schritte aus der Hand und legt die Einheit fest, bevor die Datei überhaupt entsteht.
Vier Schritte, keine Dateiablage
- 1
Platine öffnen
Sie arbeiten im Layout weiter wie bisher. Das Plugin liegt im Werkzeugmenü des Leiterplatteneditors und ändert an Ihrem Projekt nichts.
- 2
Stückzahl setzen
Über den Preis je Stück entscheidet die Losgröße stärker als jedes einzelne Bauteil. Sie tragen sie im Dialog ein, statt sie in einer Mail zu beschreiben.
- 3
Kosten berechnen
Das Plugin exportiert Geometrie, Bestückkoordinaten und Stückliste und schickt sie an die Plattform. Der Lauf dauert 30 bis 60 Sekunden.
- 4
Ergebnis lesen
Zurück kommt der Preis der fertig bestückten Baugruppe, nicht nur der nackte Leiterplattenpreis: Leiterplatte aus Angeboten von Leiterplattenherstellern, Bauteile zu Live-Preisen der Distributoren, Bestückung aus dem Maschinenmodell der Fabrik. Dazu die abgeleiteten Platinendaten, aus denen die Zahl entstanden ist.
Ihre CAD-Umgebung
Das Plugin ist auf beiden Seiten dasselbe Werkzeug: Es exportiert den Fertigungsdatensatz aus dem laufenden Programm und spricht mit derselben Schnittstelle.
KiCad
VerfügbarDas Plugin liegt im Werkzeugmenü des Leiterplatteneditors und liest das geöffnete Projekt. An Ihrem Layout ändert es nichts, und eine Exportdatei müssen Sie dafür nicht anlegen.
Altium Designer
VerfügbarAltium bringt mit seinem eigenen SDK denselben Weg mit: Fertigungsdaten aus dem laufenden Programm heraus, ohne Umweg über das Dateisystem. Der Client dafür ist da und übergibt denselben Datensatz wie unter KiCad.
Warum die Zahl zu Ihrer Platine passt
Geometrie und Lagenaufbau als ODB++
Der Export trägt Lagen, Bohrungen, Kupferflächen und Bauteilpositionen in einem Paket. Das ist die Grundlage für jede Aussage über Fertigbarkeit und über den Preis der bestückten Baugruppe.
Bestückkoordinaten in Millimeter
Die Einheit wird beim Export erzwungen, statt sich auf die Voreinstellung zu verlassen. Die Voreinstellung ist Zoll, und der Unterschied ist der Faktor 25,4.
Stückliste mit Herstellerteilenummer
Die Spalte mit der Teilenummer wird gesucht, nicht angenommen. Ein Projekt nennt sie MPN, das nächste Manufacturer Part Number, das dritte gar nicht.
Kein stiller Versand ohne Teilenummern
Findet das Plugin keine Teilenummernspalte, sagt der Dialog das und bricht ab. Sie erfahren es also im Layout und nicht erst, wenn ein Angebot auf einer geratenen Stückliste steht.
Die Zahl kommt mit ihren Eingangsdaten
Zurück kommt nicht nur ein Preis, sondern auch die Platinendaten, aus denen er entstanden ist: Außenmaß, Lagenzahl, Bohrungen, Bauteilzahl. Sie sehen damit, welche Platine gerechnet wurde, bevor Sie die Zahl an Einkauf oder Kunden weitergeben.
Fertigbarkeitsprüfung über die Plattform
20 Regeln des Katalogs können einen Befund auslösen, jeder mit Grenzwert, Messwert und Fundstelle auf der Platine. Sie bekommen damit nicht nur einen Preis, sondern auch die Liste dessen, was an dieser Platine in der Fertigung noch teuer werden kann.
- 30 bis 60 s
- Dauer eines Laufs, Sie arbeiten am Layout weiter
- 3
- Dateien je Lauf: Geometrie, Bestückkoordinaten, Stückliste
- 20
- Regeln, die einen Fertigbarkeitsbefund auslösen können
- 25,4
- Faktor, den die verwechselte Längeneinheit kostet
Wo das Ergebnis weiterläuft
Was das Plugin einsammelt, wird auf diesen Seiten ausgewertet.
PCBoffer für OEMs
Der Überblick über den Entwicklerteil: Fertigbarkeit, ERP-Artikelanlage, Ersatztypen und Bezugsquellen, alles ohne eigene Fertigung nutzbar.
Design Advisory
Die Fertigbarkeitsprüfung im Detail: welche Regel womit gemessen wird und was ein Befund über die Platine aussagt.
Stücklisten-Software
Was mit der Stückliste passiert, nachdem das Plugin sie übergeben hat: Spaltenerkennung, Bereinigung, MPN-Prüfung und Live-Preise.
Häufige Fragen
- Für welche CAD-Systeme gibt es das Plugin?
- Für KiCad und für Altium Designer. In beiden Fällen sitzt das Plugin im laufenden Programm und übergibt den Fertigungsdatensatz von dort, ohne Umweg über das Dateisystem, bei Altium über dessen eigenes SDK. Beide Clients liefern denselben Datensatz an die Plattform, ausgewertet wird er danach gleich.
- Was kommt zurück, wenn ich auf Kosten berechnen drücke?
- Der Preis der fertig bestückten Baugruppe, und die Platinendaten, aus denen er entstanden ist: die Leiterplatte aus Angeboten von Leiterplattenherstellern, die Bauteile zu Live-Preisen der Distributoren, die Bestückung aus dem Maschinenmodell der Fabrik. Ein Lauf dauert 30 bis 60 Sekunden, Sie arbeiten in dieser Zeit am Layout weiter.
- Brauche ich dafür ein PCBoffer-Konto?
- Ja. Das Plugin ist der kurze Weg in dieselbe Plattform, kein Werkzeug daneben: Der Lauf wird unter Ihrer Organisation gerechnet, und an ihr hängen auch die Zugänge zu den Distributoren, aus denen die Bauteilpreise kommen. Wer noch kein Konto hat, fragt den Zugang über das Kontaktformular an.
- Prüft das Plugin auch die Fertigbarkeit?
- Ja, und jeder Befund ist nachrechenbar: 20 Regeln des Katalogs können anschlagen, und jeder Befund nennt Grenzwert, Messwert, Einheit und die Stelle auf der Platine mit Koordinate und Lage. Abrufbar sind die Befunde über die Plattform, auf demselben Datensatz, den das Plugin übergeben hat.
- Warum rechnet das Plugin nicht laufend im Hintergrund mit?
- Weil die Antwort dann immer zu einer Platine gehören würde, die es schon nicht mehr gibt. Ein Lauf dauert 30 bis 60 Sekunden, und in dieser Zeit haben Sie längst ein Bauteil verschoben, eine Leitung umgelegt oder eine Variante verworfen. Die Kostenfrage lohnt sich an den Punkten, an denen Sie sie ohnehin stellen: nach dem Platzieren, vor der Freigabe, beim Vergleich zweier Varianten. Genau dann drücken Sie den Knopf.
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