EMS Kalkulationssoftware mit Digitalem Zwilling und True Costing

Verabschieden Sie sich von Bauchgefühl und fehleranfälligen Excel-Tabellen. PCBoffer integriert Ihren Maschinenpark direkt in den Angebotsprozess und kalkuliert Rüst- und Fertigungszeiten auf die Sekunde genau. Derselbe Auftrag ergibt denselben Preis, unabhängig davon, wer ihn rechnet und wann.

pcboffer: Sourcing- und Kalkulationsbericht44 Positionen live gesourct
Staffelmengen-KalkulationMaterial je Board
1 Stk4.343,68 €4.343,68 €
10 Stk4.827,22 €482,72 €
50 Stk6.718,77 €134,38 €
100 Stk8.903,39 €89,03 €
500 Stk26.517,72 €53,04 €
Arbeitsplan, Maschinen und Zeiten
ArbeitsgangRüstenStückzeit
Lotpastendruck Seite 1Schablonendrucker5,0 min0 s
SMD-Bestückung Seite 1Handbestückung, Losgröße 110,0 min43,9 min
Reflow-Löten Seite 1Reflow-Ofen5,0 min9,9 min
Endfreigabe und PrüfprotokolleEndkontrolle–16 s
Positionsdetail und Sourcing-Pfad
C1, C26 · GRM21BR71H224KA01L
als Kondensator klassifiziert → Kunden-MPN bestätigt → aus Ihrem Lagerbestand, vier unterschiedliche Lose laut Ihrem Lagerstamm
0,0045 € je Stück effektiv bei 500 Boards, 1.887 Stück in Ihrem Bestand
Lieferketten- und BOM-Gesundheit
91 %sofort ab Distributor-Lager lieferbar, 20 von 22 Positionen
1Position abgekündigt, vor Serienstart prüfen
82 %BOM-Health-Score über alle 44 Positionen
76 %der Materialkosten bei 500 Stück entfallen auf 5 von 34 Bauteilen

Das Problem: Kalkulation mit Excel und groben Annahmen

Herkömmliche Angebotstools enden beim Materialeinkauf. Rüstzeiten, Linienleistung, Flaschenhälse und reale Taktzeiten werden oft pauschal geschätzt. Das Ergebnis sind unsichere Preise, schwankende Margen und hoher manueller Abstimmungsaufwand zwischen Einkauf und Shopfloor. Dazu kommt, dass die Kalkulation in vielen Betrieben an ein oder zwei erfahrenen Köpfen hängt: Sind sie im Urlaub oder verlassen sie den Betrieb, geht die Erfahrung mit, und derselbe Auftrag wird beim nächsten Mal anders bepreist.

So funktioniert es

So funktioniert es

01

Upload BOM & PCB-Daten

Stückliste und CAD-Daten werden strukturiert eingelesen.

02

Digitaler Zwilling analysiert Setup

Maschinenpark, Linienlogik und Stundensätze werden modelliert.

03

Maschinen­simulation berechnet Zeiten

Physikalische Modelle simulieren reale Prozess- und Rüstzeiten.

04

Exakte Herstellkosten & Angebot

Transparente Kalkulation für sichere Preise und belastbare Marge.

Simulierter Düsenpfad einer Selektivlötanlage über einer Baugruppe, mit 47 Lötzielen und der daraus berechneten Taktzeit
Beispiel aus der Maschinensimulation: Der Düsenpfad über 47 Lötziele wird optimiert, daraus fällt die Taktzeit von 81,4 Sekunden je Baugruppe. Dieselbe Rechnung liefert die Zeiten für Bestückung, Reflow und Endkontrolle.
Kernfunktionen

Features für moderne EMS-Fertiger

Digitaler Zwilling in der Elektronikfertigung

Ihr kompletter Maschinenpark wird im System abgebildet und direkt in den Angebotsprozess integriert.

SMD-Linien- & Maschinen-Simulation

Spezifische Algorithmen berechnen CPH und Fahrwege Ihrer realen Anlagen (z. B. Siplace, Fuji, Ersa).

True Costing & Flaschenhälse erkennen

Die gesamte Linie wird als Einheit simuliert. Die reale Taktzeit ergibt sich aus dem langsamsten Prozess.

Dynamische Herstellkosten

Kosten werden transparent aus Prozesszeit, Maschinenstundensatz, Personalbedarf und Personalkosten berechnet.

Rüstkostenoptimierung

Rüstzeiten fließen direkt in die Losgrößenkalkulation ein und machen Setup-Kosten planbar.

Automatische Entscheidung Handarbeit vs Maschine

Bei kleinen Losgrößen mit hohen Rüstzeiten plant das System automatisch den günstigeren Fertigungsweg.

Kennzahlen

KPI-Einblick in Ihre Fertigungsökonomie

92%
Kalkulationsgenauigkeit
10x
Schnellere Angebotsphase
31h
Zeitersparnis / 10 Angebote
14%
Mehr Marge durch True Costing

Kostenlos: Nutzen-Rechner für Leiterplatten

Wie viele Einzelplatinen auf einen Nutzen passen, wie groß der Nutzen wird und wie viel Fläche ungenutzt bleibt. Ohne Anmeldung, gerechnet im Browser, mit derselben Physik wie in der Kalkulation.

Nutzen berechnen

Häufige Fragen

Wie werden Herstellkosten aus ODB++- oder Gerber-Daten berechnet?
PCBoffer liest die Fertigungsdaten direkt: Lagenaufbau, Kupferstärke, Dielektrikum, Bohr- und Via-Geometrie einschließlich Laservias, Fräsbahnen und Nutzenaufbau. Aus dieser Geometrie leitet das System ab, welche Prozessschritte die Baugruppe wirklich braucht, und bepreist sie an den Arbeitsplätzen Ihres eigenen Werks. Nichts wird von Hand eingegeben, was in den CAD-Daten bereits steht.
Was sind NRE-Kosten bei der Leiterplattenbestückung?
Einmalkosten der Fertigungsvorbereitung, im Gegensatz zu den Stückkosten: Schablone, Programmierung und Rüsten der Bestücklinien, Feederbestückung, Erstmusterprüfung, Prüfadapter und Prozessdokumentation. Bei kleinen Losen bestimmen sie den Preis, bei großen verschwinden sie im Rauschen, deshalb müssen sie je Losgröße getrennt ausgewiesen und nicht in einen Stückpreis eingerechnet werden.
Wie bekomme ich Bestückkosten aus den Bestückdaten statt aus einem Pauschalzuschlag je Bauteil?
Die Bestückzeit wird je Bauteil aus der Bestückdatei abgeleitet, die Selektivlötzeit aus der Lage der Lötstellen auf der Baugruppe. Wellen- und Reflowzeiten kommen aus dem Transport- und Arbeitsplatzmodell. Alles ist mit dem Maschinenpark parametriert, den Sie wirklich besitzen, nicht mit Branchenmittelwerten. Damit kostet ein Fine-Pitch-Bauteil auf der langsamen Linie nicht mehr dasselbe wie ein Passivbauteil auf der schnellen.
Lässt sich das Kostenmodell auf unser eigenes Werk kalibrieren?
Ja. Eine Kalibrierung vor Ort am realen Werk ist möglich, mit zugesicherter Genauigkeit. Darüber hinaus korrigieren die aus der Fertigung zurückfließenden Maschinendaten das Modell laufend, sodass die nächste Kalkulation auf dem beruht, was das Werk tatsächlich geschafft hat, statt auf Annahmen, die mit der Zeit abdriften.
Optimiert PCBoffer auch den Nutzen der Leiterplatte?
Ja, für den Fall, der im EMS-Betrieb wirklich anfällt: Eine Baugruppe ist zu klein, um einzeln über die Linie zu laufen, und wird zu einem Fertigungsnutzen zusammengefasst. PCBoffer rechnet die möglichen Anordnungen durch und wählt zuerst nach der Zahl der Läufe aus, denn Drucken, Ofen und Handling werden je Lauf bezahlt. Auf einer Referenzplatine kostet derselbe Auftrag dadurch 26,4 % weniger, allein durch die Wahl des Nutzens. Wie groß der Nutzen werden darf, ist dabei gerechnet und nicht eingestellt: Zugelassen sind 0,5 mm Durchbiegung, weil die Düse darüber das Pad nicht mehr trifft und die Schablone nicht mehr abdichtet, und das Kupfer zählt in der Steifigkeit mit. Das Trennen selbst, Ritzen oder Fräsen, macht der Leiterplattenhersteller und steckt deshalb nicht in dieser Rechnung.Nutzen selbst durchrechnen: der freie Nutzen-Rechner
Was passiert, wenn eine Zahl nicht belastbar ist?
Sie wird gekennzeichnet, nicht stillschweigend verwendet. Die Kalkulation führt zu jedem Wert mit, woher er stammt, was er bewirkt und was PCBoffer stattdessen vorschlägt. Ihre Arbeitsvorbereitung korrigiert von Hand, entscheidet über den Vorschlag, und erst nach dieser Prüfung geht das Angebot zum Kunden. Beim Bauteil-Ersatz ist das ein ausdrücklicher Freigabeschritt: Das System schlägt vor und begründet, ein Mensch gibt frei oder lehnt ab. Jede Erklärung trägt außerdem, für wen sie bestimmt ist: Aufschlagslogik, Linienkapazität sowie Maschinen- und Profilnamen bleiben im Haus, die kundentauglichen Erklärungen dürfen mit dem Angebot mitgehen. Das ist das Leitmotiv der Plattform: automatisieren, wo es geht, jede Zahl erklärbar halten, und der Mensch entscheidet dort, wo er gebraucht wird.
Live Demo

PCBoffer live erleben: Demo buchen

30 Minuten mit Gründer Dr. Josip Strutz, an Ihrer eigenen Stückliste: was PCBoffer daraus rechnet und wo es Ihnen Arbeit abnimmt.

  • 30-minütige Live-Session via Google Meet
  • Auf Ihre Bauteile und Ihre Stückliste zugeschnitten
  • Keine Verpflichtung erforderlich
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