Kostenloses Werkzeug, ohne Anmeldung

Gerber-Viewer und ODB++-Viewer online im Browser

Der Gerber-Viewer läuft online in Ihrem Browser, und Ihre Fertigungsdaten bleiben trotzdem darin: Das Paket wird bei Ihnen entpackt, gezeichnet und vermessen.

Gerber RS-274X und X2, Excellon-Bohrprogramme, ODB++ als Ordner, ZIP oder TGZ.

Gibt es einen kostenlosen ODB++-Viewer?

Ja, diesen hier. Der Gerber-Viewer und ODB++-Viewer von PCBoffer kostet nichts und verlangt keine Anmeldung. Ihr Layout verlässt den Browser nicht: Entpacken, Lagenerkennung, Zeichnen und Messen laufen auf Ihrem Rechner.

Die Datei bleibt im Browser

Entpacken, Lagenerkennung, Zeichnen und Messen laufen auf Ihrem Rechner. Wer ein unveröffentlichtes Layout zu einem Viewer hochlädt, der es auf seinem Server zeichnet, gibt es an einen fremden Rechner. Hier bleibt es bei Ihnen, auch uns gegenüber: Der Modellkatalog bekommt nur den Namen einer Bauform oder eine Herstellerteilenummer zu sehen, Ihr Layout nie.

Laden Sie das Paket so, wie Ihr Kunde es geschickt hat

Ziehen Sie das Archiv so hinein, wie es angekommen ist. Steckt der Gerber-Satz als ZIP im ZIP, zwei Ebenen tief oder zweimal nebeneinander, sehen Sie trotzdem sofort die Platine: Sie suchen nicht erst den richtigen Ordner und legen keine aufgeräumte Kopie für den Viewer an.

Mit im Bild sind dann auch die Bohrungen, die woanders im Paket liegen, etwa in einem eigenen Ordner neben dem Gerber-Satz. Wer nur den Gerber-Ordner öffnet, misst an einer Platine ohne ihre Bohrungen und rechnet zu billig, denn die Bohrungen sind im Platinenpreis eine eigene Position.

Ihr Paket ansehen

Ziehen Sie das Archiv oder den Ordner in das Feld. Es wird nichts installiert, und Ihre Datei geht nirgendwohin: Der Viewer nennt Außenmaß, Lagenzahl und Bohrungszahl und zeichnet jede Lage einzeln. Nennt die Lieferung Lagendicken, steht darunter der Schnitt durch den Aufbau, und ein Umschalter stellt den Aufbau als drehbaren Körper in den Raum; nennt sie auch Bauteilpositionen, stehen Ihre Bauteile mit ihrer Bauform darauf.

Fertigungsdaten hier ablegen

Ein ZIP, so wie es der Leiterplattenhersteller bekommt, auch ein ZIP im ZIP. Oder die einzelnen Gerber- und Bohrdateien. Oder der ganze Ordner.

Ihre Fertigungsdaten bleiben in diesem Browser, kein Konto, keine E-Mail-Adresse. Erst wenn Sie die Bauteilkörper einschalten, geht der Name einer Bauform an den Modellkatalog, nie das Layout und nie eine Netzliste.

Das Beispiel ist die RoyalBlue54L Feather mit acht Kupferlagen, offene Hardware unter CERN-OHL-V2-P aus den KiCad-Beispielprojekten, hier als Gerber-Satz ausgegeben: Lagen, Maße und Bohrungen sehen Sie daran vollständig. Für Schnitt und Bauteilkörper legen Sie Ihren eigenen ODB++-Auftrag oben ins Feld; er bleibt dabei in diesem Browser.

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ODB++ sagt Ihnen, was ein Gerber-Satz Sie raten lässt

Gerber: eine Zeichnung je Lage

Ein Gerber-Satz ist ein Stapel Zeichnungen, eine je Lage, dazu ein Bohrprogramm im Excellon-Format. Jede Datei sagt, welche Flächen belichtet werden, aber keine sagt, welche Lage sie ist. Das steht im Dateinamen, und der ist bei jedem CAD-System anders. Dieser Viewer erkennt die Lage trotzdem: Er liest die Lagenliste in der Auftragsdatei `.gbrjob` und das Gerber-X2-Attribut `TF.FileFunction` und wiegt die Dateinamen gegeneinander ab, statt sich auf einen einzelnen Treffer zu verlassen. So steht der Aufbau in der richtigen Reihenfolge, gleich aus welchem CAD-System Ihr Paket kommt.

ODB++: ein erklärter Aufbau statt geratener Namen

Ein ODB++-Auftrag sagt selbst, was er enthält. Die Datei `matrix/matrix` nennt Reihenfolge, Typ und Polarität jeder Lage, `profile` gibt die Außenkontur, und Bauteilpositionen und Netzliste liegen als eigene Sätze bei. Nichts davon muss aus einem Dateinamen erschlossen werden.

Warum das für die Kalkulation den Unterschied macht

Eine falsch zugeordnete Lage ändert den Preis. Wird eine Innenlage nicht als Kupfer erkannt, rechnet die Kalkulation mit zu wenigen Lagen, und der Lagenaufbau ist die größte einzelne Position im Leiterplattenpreis.

Bauteilpositionen und Netzliste sind der zweite Unterschied. Aus ihnen ergibt sich die Bestückzeit, ohne dass eine getrennte Bestückdatei mitgeschickt werden muss. Enthält eine Lieferung beide Formate, liest der Viewer deshalb den ODB++-Auftrag und sagt Ihnen das auch: Sie wissen, welcher der beiden Sätze das Bild trägt, statt es am Ergebnis zu raten.

Die beiden Formate im Detail

Was eine Gerber-Datei ist und was ODB++ darüber hinaus beschreibt, steht ausführlich im Glossar.

Die Bauteile stehen als Körper auf der Platine

Der Umschalter zeigt die bestückte Baugruppe, nicht nur die blanke Leiterplatte: Die Bauteile stehen mit ihrer Bauform und ihrer Höhe auf dem Kupfer, und Sie sehen vor dem ersten Muster, ob der Elko unter den Gehäusedeckel passt und ob die Stiftleiste an der Gehäusewand ansteht. Dafür braucht es die Bauteilpositionen aus Ihrer Lieferung: Ein ODB++-Auftrag bringt sie mit, ein Gerber-Satz nicht.

Dieselben Gehäuseregeln, aus denen Ihr Angebot entsteht

Welche Gehäusefamilie, welche Bauform und welche Nennhöhe ein Bauteil bekommt, entscheidet die veröffentlichte Regeldatei der Kostenrechnung: Diese Angaben kommen aus denselben Tabellen wie im Angebot. Gezeichnet sind 27 der 28 Gehäusefamilien dieser Datei, vom Chip über das Gehäuse mit Beinchen bis zu Becher, Klemme, Stiftleiste, Relais, Schirmbecher, Trafo und Poti. Die Zuordnung stützt sich auf 68 Gehäuseklassen der Regeldatei, und was der Viewer zeichnet, ordnet er deshalb genauso ein wie die Kalkulation später im Angebot.

Jede Höhe sagt, woher sie kommt

Zeigen Sie auf ein Bauteil, steht neben der Höhe ihre Quelle: Acht Wege führen über die Regeln zu einer Höhe, vom CAD-System über Datenblatt und Bauteildatenbank bis zum Nennwert der Bauform, und vier davon gelten ausdrücklich als Schätzung; steht ein echtes Herstellermodell da, ist die Höhe an ihm gemessen. Geschätzte Körper sind durchscheinend gezeichnet, gemessene massiv. Nennt keine Quelle eine Höhe, bleibt ein sichtbarer Span von 0,2 mm stehen statt einer erfundenen Zahl, und Sie sehen auf einen Blick, welcher Höhe Sie für die Gehäuseplanung trauen können.

Wo ein echtes Herstellermodell vorliegt, steht es auf der Platine

Kennt der Modellkatalog ein Bauteil, zeichnet der Viewer das echte CAD-Modell des Herstellers statt des aus Regeln gebauten Gehäuses; gefunden wird es über die Bauform oder über die Herstellerteilenummer. Auf den KiCad-Referenzplatinen steht jede dritte Bestückung als echtes Herstellermodell da, 1.359 von 4.154; die übrigen behalten das Gehäuse aus den Regeln. Der Katalog führt dafür 7.245 KiCad-Bauformen, dazu 27 Würth-Teilenummern. Ist er einmal nicht erreichbar, zeichnet der Viewer aus den Regeln weiter, und das Bild bleibt vollständig.

Solange Sie die Zeichnung ansehen, geht nichts von Ihrer Platine hinaus. Erst wenn Sie den Körper einschalten, fragt der Viewer den Katalog nach den Modellen: Dabei geht nur der Name einer Bauform oder eine Herstellerteilenummer an ihn, nie das Layout und nie eine Netzliste. Gefragt wird jeder Name nur einmal, und nur dort, wo der Katalog ein Modell führt: Daraus lässt sich ablesen, welche Bauformen und welche Teilenummern auf Ihrer Platine sitzen, aber keine Schaltung und kein Layout.

Gerber-Export aus KiCad

Der Export aus KiCad ist der Arbeitsschritt vor dem Viewer, hier in vier Schritten. Die Lagenauswahl entscheidet, ob ein Fertiger daraus rechnen kann.

01

Fertigungsdaten öffnen

Im Layout-Editor über Datei, Fertigungsdaten, Gerber (File, Fabrication Outputs, Gerbers).

02

Lagen wählen

Alle Kupferlagen, beide Lötstopplacke, beide Bestückungsdrucke, beide Pastenlagen und Edge.Cuts. Die Fab- und Courtyard-Lagen gehören nicht in ein Fertigungspaket.

03

Auftragsdatei mitgeben

Die Option für die Gerber-Auftragsdatei aktiviert lassen. Sie erzeugt die Datei `.gbrjob`, in der die Lagenliste steht, und macht jedes Raten am Dateinamen überflüssig.

04

Bohrdatei erzeugen

Im selben Dialog die Bohrdateien im Excellon-Format ausgeben. Ohne sie fehlt dem Fertiger die Bohrungszahl, und die geht direkt in den Platinenpreis.

Danach alle Dateien in ein ZIP. Ob flach oder verschachtelt, ist diesem Viewer gleich; einem Fertiger nicht immer.

Wie weit dieses Bild trägt

  • Dieses Werkzeug zeigt Ihnen, was in Ihrer Datei steht. Ob das Layout so auch fertigbar ist, beantwortet die DFM-Prüfung von PCBoffer, und die ist der Schritt danach.
  • Bei der Außenkontur bekommen Sie zwei Maße statt eines geratenen: das der ganzen Konturlage und das der größten zusammenhängenden Form. Eine Konturlage sagt nämlich nicht, ob sie eine einzelne Platine oder einen Nutzen zeichnet, und welches der beiden Maße gilt, wissen Sie besser als jedes Werkzeug.
  • Legen Sie einen ODB++-Auftrag ein, bekommen Sie zusätzlich den Schnitt durch den Aufbau und den drehbaren Körper, denn er nennt die Lagendicken; nennt er auch Bauteilpositionen, stehen Ihre Bauteile darauf. Ein Gerber-Satz trägt keines von beidem und bleibt deshalb beim flachen Bild. Die Bohrungen zählt und zeichnet der Viewer in der Lagenansicht, im Körper stehen sie nicht.
  • Sie sehen jeder Bauteilhöhe an, wie sicher sie ist: Geschätzte Körper sind durchscheinend gezeichnet, gemessene massiv, und beim Überfahren steht die Quelle daneben. Vier der acht Höhenquellen aus den Regeln gelten ausdrücklich als Schätzung, und Sie müssen nicht raten, welche davon vor Ihnen steht.
  • Bei sehr großen Paketen gibt es eine Entpackgrenze. Sie erfahren sie im Bild und nicht erst, nachdem Sie an einer halben Platine gemessen haben.

Dieselbe Lagenzuordnung wie in Ihrem Angebot

Was Sie hier sehen, ist die Platine, auf die später auch der Preis gerechnet wird: Der Leser im Browser trifft dieselbe Lagenentscheidung wie die Kalkulation von PCBoffer, kein zweites Urteil und keine zweite Lagenzahl. An einer Stelle ist er strenger, und das kommt Ihnen zugute: Er nimmt eine Datei nach Inhalt an, nicht nach Namen, damit eine Bestellanleitung namens `How-to-order-PCB.txt` nicht als Bohrprogramm im Bild landet.

Auch das Bild selbst ist gegen die Kalkulation geprüft: Lage, Größe, Drehung und Bogenrichtung jedes Objekts. Wo die beiden Bilder auseinandergehen, ist die Abweichung benannt und nachgerechnet, nicht weggerundet.

Weiter, wenn das Bild stimmt

Leiterbahnbreite und Impedanz

Wie breit eine Leiterbahn für einen Strom sein muss, welcher Wellenwiderstand aus einem Aufbau folgt und was die gewählte Breite in der Fertigung bedeutet.

Zum Leiterbahnrechner

Nutzen und Flächenausbeute

Wie viele Platinen Ihrer Kontur auf einen Nutzen passen, wie groß er dabei wird und wie viel Fläche ungenutzt bleibt.

Zum Nutzen-Rechner

Und was kostet die Baugruppe?

Diese Frage beantwortet der Viewer nicht. PCBoffer rechnet aus denselben Fertigungsdaten die Herstellkosten: Leiterplatte, Bestückung, Rüsten, Prüfen, mit den Maschinen und Stundensätzen Ihres Werks.

Kalkulation ansehen

Häufige Fragen

Gibt es einen kostenlosen ODB++-Viewer?
Ja, diesen hier. Er zeigt ODB++ und Gerber, kostet nichts und verlangt keine Anmeldung. Ihr Layout verlässt den Browser nicht: Entpacken, Lagenerkennung, Zeichnen und Messen laufen auf Ihrem Rechner. Ein ODB++-Auftrag wird aus dem Ordner, aus einem ZIP oder aus einem TGZ gelesen.
Werden meine Fertigungsdaten beim Ansehen hochgeladen?
Nein. Ihr Layout und Ihre Netzliste bleiben auf Ihrem Rechner, zum Zeichnen wird die Datei nirgendwohin geschickt. Das ist der Grund, warum dieses Werkzeug für ein unveröffentlichtes Layout benutzbar ist: Jeder Viewer, der die Datei zum Rechnen braucht, muss sie auf einen fremden Rechner nehmen, und dieser braucht sie nicht. Wird ein echtes CAD-Modell nachgeladen, geht dafür nur der Name einer Bauform oder eine Herstellerteilenummer an den Katalog.
Muss ich das ZIP vorher entpacken?
Nein, das Paket geht so hinein, wie Sie es bekommen haben. Steckt der Gerber-Satz als ZIP im ZIP, auch zwei Ebenen tief oder zweimal nebeneinander, sehen Sie trotzdem sofort die Platine: Der Viewer holt den Gerber-Satz aus jeder Ebene heraus, und Sie legen keine aufgeräumte Kopie an.
Was ist der Unterschied zwischen Gerber und ODB++?
Ein Gerber-Satz ist eine Zeichnung je Lage, und welche Lage das ist, steht nur im Dateinamen. Ein ODB++-Auftrag erklärt sich selbst: Reihenfolge, Typ und Polarität der Lagen stehen in der Datei, dazu Bauteilpositionen und Netzliste. Für eine Kalkulation ist das der Unterschied zwischen Ablesen und Erschließen.ODB++ im Glossar
Zeigt der Viewer die Leiterplatte auch in 3D?
Ja, sobald die Lieferung Lagendicken nennt. Dann steht unter der Zeichnung der Schnitt durch den Aufbau, und ein Umschalter stellt den Aufbau als drehbaren Körper in den Raum: Länge und Breite im Maßstab 1:1 in Millimetern, die Höhe ab Werk 10-fach überhöht und von Hand zwischen 1 und 20 einstellbar. Jede Kupferlage trägt dabei ihr eigenes Leiterbild, der Körper zeigt Metall also genau dort, wo Ihre Datei Metall hat. Nennt die Lieferung zusätzlich Bauteilpositionen, stehen die bestückten Bauteile als Körper darauf. Ein Gerber-Satz nennt weder Basismaterial noch Lagendicke; dort bleibt der Umschalter aus und sagt daneben, warum.
Zeichnet der Viewer auch die Bauteile, oder nur die Leiterplatte?
Die Bauteile auch, als Körper auf der Platine. Welches Gehäuse ein Bauteil bekommt, entscheidet die veröffentlichte Regeldatei der Kostenrechnung, dieselbe, aus der der Angebotspreis entsteht; gezeichnet sind 27 der 28 Gehäusefamilien dieser Datei. Kennt der Modellkatalog ein Bauteil, steht stattdessen das echte CAD-Modell des Herstellers auf der Platine, gefunden über die Bauform oder über die Herstellerteilenummer. Die Höhe trägt ihre Quelle: Geschätzte Körper sind durchscheinend gezeichnet, gemessene massiv.
Warum nennt der Viewer zwei verschiedene Außenmaße?
Weil eine Konturlage nicht sagt, ob sie eine einzelne Platine oder einen Nutzen zeichnet. Sie trägt außerdem Ausfräsungen, Trennstege und manchmal eine Markierung neben der Platine. Deshalb steht beides da: das Maß der ganzen Konturlage und das der größten zusammenhängenden Form. Welches gilt, entscheidet die Zahl der Platinen je Nutzen, und die steht nicht in der Datei.
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