Was Ihre Baugruppe kostet, steht in Ihrer Stückliste. Sie müssen dafür niemanden fragen.
Die Stückliste aus Ihrem Entwurf geht hinein, aufgelöste Positionen mit Preis, Verfügbarkeit und Lebenszyklusstand kommen heraus. Sie sehen, was Ihre Baugruppe an Ihrer eigenen Stückzahl kostet, bevor Sie ein Angebot einholen, und Sie haben den Maßstab, an dem Sie dieses Angebot später messen. Preise und Verfügbarkeit stammen aus über 350 Katalogen.
Die Stückliste ist fertig, der Preis ist es nicht
Am Ende eines Entwurfs steht eine Liste aus dem Layoutwerkzeug: Bezeichner, Wert, Gehäuse, an vielen Zeilen eine Herstellerteilenummer, an einigen zwei Kandidaten und ein Fragezeichen. Für die Entwicklung ist diese Liste vollständig, für die Beschaffung noch nicht. Was danach passiert, kennen Sie: Die Datei geht als Anfrage hinaus, und Wochen später kommt eine einzelne Zahl zurück, ohne dass erkennbar wäre, welche Position sie treibt und an welcher Stelle geraten wurde. Und Sie haben nichts, woran Sie diese Zahl messen könnten.
Vom Entwicklungsstand zum beschaffbaren Stand
- 1
Datei einlesen, Spalten erkennen
Tabelle oder Export aus Ihrem Layoutwerkzeug, in der Spaltenanordnung, die Sie ohnehin verwenden. Welche Spalte die Herstellerteilenummer trägt, wird gesucht und nicht vorausgesetzt. Eine Vorlage müssen Sie nicht ausfüllen.
- 2
Positionen auflösen
Jede Zeile wird gegen die Katalogdaten aufgelöst: Hersteller, Teilenummer, Datenblatt, Preis, Bestand und Lieferzeit. Zeilen, die auf mehrere Bauteile passen oder auf keines, bleiben markiert stehen, statt still auf einen Kandidaten gesetzt zu werden.
- 3
Preis an Ihrer Stückzahl
Materialpreis je Bauteil und je Baugruppe, gerechnet an der Menge, die Sie tatsächlich bauen wollen, mit den Staffelpreisen, die bei dieser Menge gelten. Zehn Prototypen und fünftausend Stück sind zwei verschiedene Rechnungen mit denselben Zeilen.
- 4
Sauberen Stand übergeben
Was hinausgeht, ist ein versionierter Stand mit Teilenummern, Mengen und freigegebenen Alternativen, kein Tabellenblatt, dessen Gültigkeit im Dateinamen steht. Wer ihn bekommt, kann ihn bepreisen, ohne bei Ihnen nachzufragen.
Was Sie davon haben
Die Stückliste ist das Dokument, an dem Schaltung, Preis und Liefertermin zusammenlaufen. Deshalb lohnt es sich, sie früh belastbar zu machen.
Der Preis, bevor Sie fragen
Sie sehen, was Ihre Baugruppe an Ihrer eigenen Stückzahl kostet, ohne eine Anfrage gestellt zu haben. Das ist die Zahl, mit der Sie in ein Gespräch gehen, und der Maßstab für ein Angebot, das Ihnen später eine andere nennt.
Lücken fallen auf, solange sich das Layout ändern lässt
Eine Zeile ohne Herstellerteilenummer, eine Zeile mit zwei möglichen Bauteilen, eine Zeile, deren Bauteil nicht mehr lieferbar ist: Sie sehen es, solange Sie im Layout noch etwas verschieben können, und nicht erst, wenn die Leiterplatten gefertigt sind.
Jede Zahl trägt ihre Begründung
Zu jeder Position steht, woraus ihr Preis entsteht und worauf er sich stützt. Das Programm unterscheidet dabei, welche Erklärung nach außen darf und welche im Haus bleibt, so dass Sie einen Auszug weitergeben können, ohne Ihre eigene Kalkulation mitzuschicken.
Ein Stand, kein Anhang
Jede Revision bleibt getrennt nachvollziehbar: welcher Stand wann galt, was sich zwischen zwei Ständen geändert hat, welcher Stand beschafft wurde. Die Frage, welche Datei zuletzt die richtige war, stellt sich nicht mehr.
Preise, die von heute sind
Preis, Bestand und Lieferzeit je Position stammen aus über 350 Katalogen und nicht aus der letzten Bestellung. Eine Position, deren Lieferzeit gestiegen ist, sehen Sie an der Stückliste und nicht an der Auftragsbestätigung.
Sie schicken genau das los, was Sie geprüft haben
Aus dem freigegebenen Stand wird eine Anfrage, ohne die Liste noch einmal aufzubereiten. Was Sie geprüft haben, ist genau das, was hinausgeht.
- 350+
- Kataloge für Preis, Bestand und Lieferzeit je Position
- 6
- Angaben je aufgelöster Position: Hersteller, Teilenummer, Datenblatt, Preis, Bestand und Lieferzeit
- 1
- Stückliste, aus der Preis, Verfügbarkeit und Lebenszyklusstand zusammen kommen
- 0
- Vorlagen zum Ausfüllen: die Spalten werden erkannt, wie Ihre Datei sie führt
Was daneben gehört
Die Stückliste ist der Anfang. Diese drei Seiten beschreiben, was aus ihr folgt.
Abkündigungen im eigenen Design
Lebenszyklusstand je Position, Frühwarnung, solange der Ersatz planbar ist, und elektrisch gleichwertige Alternativen zur Freigabe.
DFM-Analyse für Entwicklungsteams
Was Ihr Layout in einer konkreten Fertigung auslöst: Regelverstoß mit Grenzwert und Stelle, dazu der Anteil, den eine Designentscheidung am Preis hat.
eCAD-Integration für KiCad und Altium
Stückliste und Fertigungsdaten aus dem laufenden Layouteditor übergeben, ohne Zwischenexport.
Häufige Fragen
- Kann ich die Kosten meiner Baugruppe selbst rechnen, ohne eine Anfrage zu stellen?
- Ja, und ohne dass jemand davon erfährt. Sie laden Ihre Stückliste, geben Ihre Stückzahl an und sehen den Materialpreis je Baugruppe mit den Staffelpreisen, die bei dieser Menge gelten. Das Ergebnis ist Ihr eigener Maßstab: Nennt ein Angebot später eine andere Zahl, wissen Sie, welcher Teil davon Material ist und welcher Teil die Leistung des Fertigers.
- Meine Stückliste hat Zeilen ohne Herstellerteilenummer. Ist das ein Problem?
- Es ist der Normalfall am Ende eines Entwurfs, und es ist genau der Grund, diese Zeilen früh zu sehen. Eine Zeile ohne Teilenummer und eine Zeile, die auf mehrere Bauteile passt, bleiben markiert stehen, statt still auf einen Kandidaten gesetzt zu werden. Sie entscheiden dann, solange sich am Layout noch etwas ändern lässt, und nicht erst, wenn die Leiterplatten gefertigt sind.
- Wie übergebe ich den fertigen Stand an einen Fertigungspartner?
- Als versionierten Stand mit Teilenummern, Mengen, freigegebenen Alternativen und dem Datum, an dem er galt. Ihr Gegenüber braucht dafür keine Software von uns, sondern eine Liste, an der nichts mehr zu raten ist. Der Nutzen bleibt bei Ihnen: Sie bekommen die Rückfragen nicht, und Sie können jederzeit nachlesen, welchen Stand Sie übergeben haben.
- Welche Erklärung sieht mein Gegenüber, und welche bleibt bei mir?
- Jede Zahl trägt ihre Begründung, und jede Begründung trägt ihren Empfänger. Was Ihre eigene Kalkulation betrifft, ist als intern gekennzeichnet und bleibt im Haus; was die Position selbst erklärt, dürfen Sie weitergeben. Sie entscheiden damit nicht Zeile für Zeile neu, was in einen Auszug darf.
- Rechnet die Stückliste auch die Fertigungskosten meiner Baugruppe?
- Der Materialpreis kommt aus der Stückliste. Was das Bestücken dieser Baugruppe kostet, hängt an Ihren Designentscheidungen: Rastermaß, Anteil bedrahteter Bauteile, Prüfbarkeit, Lagenzahl. Diese Rechnung steht auf der Seite zur DFM-Analyse, weil sie das Layout braucht und nicht nur die Liste.
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